Bereits jungsteinzeitliche Siedler schätzten den Bärlauch, wie Funde in Pfahlbausiedlungen des Bodensees beweisen.
Pflanzenhöhe: bis 30 cm
Blütenfarbe: weiss
Blütezeit: Mai
Standort: halbschattig
Bodenart: gut durchlässig
Verwendung: Küchenkraut (Blüten, Stängel und Blätter als Knoblauchersatz ohne riechende Nebenwirkung in Salat, Pesto - siehe Rezept, Suppen und Gemüse), Heilpflanze, Bienenweide
Eigenschaften: winterhart, mehrjährig
Naturheilkunde: bei Bluthochdruck, Magen-und Darmstörungen, Blähungen, verdauungsfördernd, wirkt antiseptisch
Inhaltsstoffe:Lauchöl (Alliin, Vinyldisulfid, Vinylpolysulfide), Flavonoide, Prostaglandine A, B und F.
Liefergröße: Pflanze im 9 cm - Topf
„Wohl kein Kraut der Erde
ist so wirksam zum Reinigen.
Ewig kränkelnde Leute sollten Bärlauch
verehren wie Gold”
von Kräuterpfarrer Künzle
Rezept für Bärlauch-Pesto:
50 g Bärlauch, 20 g Pinienkerne, 2 geschälte und grob zerkleinerte Knoblauchzehen, ca. 0,5 dl kaltgepresstes Oliven- oder Bärlauchöl, wenig Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 50 g frisch geriebener Parmesan.
Den Bärlauch waschen, trocknen und grob zerzupfen. Mit den Pinienkernen, dem Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer fein pürieren. Den Parmesan daruntermischen. Zum Schluß nach Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Hinweis: Alle von Gartenzauber & mehr angebotenen Pflanzen sind ausschließlich für Zierzwecke bestimmt (Haftungsausschluss)! Die im Text genannten Heilanwendungen und Rezepte dienen nur zu Ihrer Information! Heilkräuter ersetzten nicht den Besuch beim Arzt! Auch die Einnahme von Heilkräutern kann schädliche Nebenwirkungen verursachen! Nehmen Sie niemals Heilpflanzen ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein und lassen Sie sich umfangreich beraten!