Bereits in den Schriften Galens wird Beinwell aufgeführt. Die Kreuzritter brachten das Kraut aus Asien nach Europa und gaben es zum Kultivieren an englische Mönche weiter, die es zum Heil der Kranken in den Klostergärten anbauten. Hildegard von Bingen nannte den Beinwell "Consolida", eine Bezeichnung, die man heute noch im Apothekerlatein findet. Sie empfahl Lungenkranken einen Kuchen aus Mehl, Beinwellblättern und Honig.
Pflanzenhöhe: bis 150 cm
Blütenfarbe: rosa - blau
Blütezeit: Mai bis August
Standort: sonnig - halbschattig
Bodenart: gut durchlässig, frisch
Verwendung: Heilpflanze, Küchenkraut (junge Blätter, Wurzeln und Schößlinge gekocht als Gemüse oder junge Blätter frisch im Salat), Beinwell-Jauche als Kaliumdünger, Bienenweide, Färbepflanze (gekochte, frische Beinwellblätter geben einen goldfarbenen Farbstoff)
Eigenschaften: winterhart, mehrjährig
Naturheilkunde: Salben, Tinkturen und Breiumschläge (3 Eßlöffel Wurzelpulver in 1/2 Liter Wasser kalt anrühren) helfen bei Rheuma, Neuralgien, Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen, schlecht heilenden Wunden
Inhaltsstoffe: Allantoin (wirkt zellbildend - befindet sich in allen Pflanzenteilen, überwiegend jedoch in der Wurzel), Pyrrolizidin-Alkaloid, Gerbstoffe, Schleime
Liefergröße: Pflanze im 9 cm - Topf
Hinweis: Alle von Gartenzauber & mehr angebotenen Pflanzen sind ausschließlich für Zierzwecke bestimmt (Haftungsausschluss)! Die im Text genannten Heilanwendungen und Rezepte dienen nur zu Ihrer Information! Heilkräuter ersetzten nicht den Besuch beim Arzt! Auch die Einnahme von Heilkräutern kann schädliche Nebenwirkungen verursachen! Nehmen Sie niemals Heilpflanzen ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein und lassen Sie sich umfangreich beraten!