Dieser Fenchel zeichnet sich durch besonders große Samen aus und ist daher für den Fencheltee bestens geeignet.
Bereits im 13. Jhd. vor Chr. nennen Schrifttafeln von Pylos auf den Peloponnes ein Fenchelparfüm, ägyptische Papyri beschreiben den Fenchel als Gewürz.
Fenchel ist seit 4000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Schon die alten Ägypter nutzten die Samen als Hustenmittel. Die alten Griechen nutzten ihn bei Fastenkuren und zur Behandlung von vielen Krankheiten. Bei den Römern wurden die Blätter, Samen und Wurzeln im Salat und im Brot eingebacken gegessen. Im Mittelalter wurden Speisen, die nicht mehr ganz frisch waren, mit Fenchel gewürzt, um ihnen ein angenehmes Aroma zu verleihen. Hildegard von Bingen nutzte den Fenchel zusammen mit der Schafgarbe als Mittel gegen Schlaflosigkeit. Auch als Schutz vor Hexen war das Kraut sehr beliebt.
Pflanzenhöhe: bis ca. 150 cm
Blütenfarbe: grünlich-gelb
Blütezeit: Juli bis Oktober
Standort: sonnig bis halbschattig
Bodenart: nährstoffreich, gut durchlässig (junge Wurzeln können faulen, wenn zuviel gegossen wird.)
Verwendung: Gewürzpflanze (Kraut und Blätter für Salate, Kräuterquark, Fleisch, Fisch und Gemüse ), Heilpflanze, Teepflanze, Duftpflanze, Bienenweide, Blattschmuckpflanze
Eigenschaften: mehrjährig, winterhart
Naturheilkunde: Fencheltee mit Honig (ein Teelöffel zerstoßene Früchte pro Tasse mit kochendem Wasser überbrühen, nach fünf Minuten abgießen) bei Husten und Heiserkeit, ungesüßt bei Blähungen; gegen Augenentzündungen (mit Tee durchtränkte Kompressen auf die Augen legen);
Hinweis: Alle von Gartenzauber & mehr angebotenen Pflanzen sind ausschließlich für Zierzwecke bestimmt (Haftungsausschluss)! Die im Text genannten Heilanwendungen und Rezepte dienen nur zu Ihrer Information! Heilkräuter ersetzten nicht den Besuch beim Arzt! Auch die Einnahme von Heilkräutern kann schädliche Nebenwirkungen verursachen! Nehmen Sie niemals Heilpflanzen ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein und lassen Sie sich umfangreich beraten!