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Letzte Änderung: 02.09.2010

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Inspirationen & Rezepte aus dem Küchengarten


Kräuterrezepte

Bärlauch-Pesto:

50 g Bärlauch, 20 g Pinienkerne, 2 geschälte und grob zerkleinerte Knoblauchzehen, ca. 0,5 dl kaltgepresstes Oliven- oder Bärlauchöl, wenig Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 50 g frisch geriebener Parmesan.

Den Bärlauch waschen, trocknen und grob zerzupfen. Mit den Pinienkernen, dem Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer fein pürieren. Den Parmesan daruntermischen. Zum Schluß nach Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.


Bärlauch-Pastateig:

2 Bund Bärlauch, 400 g Weich- oder Hartweizen (Dunst), 4 verquirlte Eier, einige Esslöffel kaltes Wasser.

Den Bärlauch waschen und die Stiele entfernen. Die Blätter trocken tupfen und fein schneiden. Portionsweise mit rund 100 g Dunst mahlen. Mit dem restlichen Dunst, den Eiern und dem Wasser zu einem weichen, geschmeidigen Teig zusammenfügen. Teig in einen Plastikbeutel geben, gut verschliessen und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen. Den Teig portionsweise mit immer kleinerem Walzenabstand durch die Nudelmaschine drehen. Die Teigbänder mit dem entsprechenden Spezialaufsatz der Nudelmaschine in feine oder breite Nudeln schneiden. Sofort weiterverwenden oder zum Trocknen auf einem Tuch ausbreiten.


Bärlauchsuppe:

500 g Kartoffeln, 2 fein gehackte Schalotten, 20 g Butter, ca. 1 l Gemüsebrühe, 100 g in Streifen geschnittenen Bärlauch, 100 g Sahne, 100 g Crème fraîche, Salz, Pfeffer, zum Garnieren Bärlauchblüten und -beeren.

Die Kartoffeln würfeln und mit den Schalotten in Butter andünsten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Bärlauchblätter zufügen und ca. 10 Min. köcheln lassen, dann pürieren. Die Sahne zufügen und abschmecken. Mit etwas Crème fraîche und den Bärlauchblüten und -beeren garnieren.


Bärlauchspinat:

500 g frischer Blattspinat, 125 g Bärlauchblätter, 1 Knoblauchzehe, 2 kleine Schalotten, 1 Esslöffel Butter, 2 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayennepfeffer, Muskat, 2 Teelöffel Zitronensaft.

Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Bärlauch waschen und grob zerschneiden. Knoblauch schälen und durch die Presse drücken. Schalotten fein hacken. Butter und Olivenöl im Topf erhitzen, Schalotten und Knoblauch leicht andünsten. Spinat und Bärlauch hinzufügen, bei mittlerer Hitze zugedeckt in ca. 4 Min. zusammenfallen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskat und Zitronensaft würzen. Dazu paßt wunderbar gebratenes Fischfilet.


Bärlauch-Aioli:

ca. 15 große Bärlauchblätter, 4 Esslöffel Salatmayonnaise, 4 Esslöffel Joghurt, 1 Esslöffel Tomatenketchup, Salz, Pfeffer aus der Mühle, einige Tropfen Tabasco.

Den Bärlauch waschen und trockenschütteln. Mit Mayonnaise, Joghurt und Ketchup pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Tabasco würzen und gut abschmecken. Lecker zu Garnelen, zu Fleisch oder als Dip mit frischem Gemüse und Brot.


Bärlauch-Gugelhupf

(paßt wunderbar als Snack zu einem Glas Wein):
500 g Weizenmehl, 1 Würfel Hefe, 1Teelöffel Zucker, 100 g Bärlauch, 150 g gewürfelter Räucherspeck, 150 g gehackte Haselnüsse, 125 ml lauwarmes Wasser, 200 g saure Sahne, Salz, 1 Ei, 1 Teelöffel gemahlener Kümmel, 20 g Butter und etwas Mehl für die Form

Das Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine kleine Mulde drücken, die Hefe hineinbröseln. Mit Zucker, etwas lauwarmen Wasser und Mehl einen Vorteig anrühren und abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Den Speck in einer Pfanne auslassen und etwas abkühlen lassen. Den Bärlauch putzen, waschen, trocken schwenken und fein hacken. Alle Zutaten in die Schüssel geben und gründlich verkneten (beim Salzen berücksichtigen, dass auch der Speck Salz an den Teig abgibt). Die Schüssel wieder mit einem Tuch abdecken und nochmals etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig auf das Doppelte aufgegangen ist. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C (Umluft 170 Grad) vorheizen. Eine Gugelhupfform gründlich mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig in die Form geben und zirka eine Stunde backen. Den fertigen Kuchen in der Form etwas ruhen lassen und dann auf eine Platte stürzen.
(Dieses Rezept wurde uns von Frau Janzen aus Berlin geschickt.)


Bärlauch und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Frankfurter grüne Soße:

150 g saure Sahne, 150 g Joghurt, 1 hartgekochtes, kleingehacktes Ei, 1 Teelöffel Senf, fein gewiegte frische Kräuter - Sauerampfer, Zitronenmelisse, Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie, Borretsch, Kerbel und Kresse (Kräutermenge nach Geschmack - tasten Sie sich langsam ran ...), Salz, evtl. etwas Milch

Die saure Sahne wird mit dem Joghurt und dem Senf glattgerührt. Dann werden das gehackte Ei und die fein gewiegten Kräuter untergehoben. Mit Salz wird die Soße abgeschmeckt. Sollte Ihnen die Soße zu dick erscheinen, rühren Sie einfach etwas Milch unter.


Grüne Kräutersoße:

4 hartgekochte und fein gehackte Eier, 3 Esslöffel Olivenöl, 2 esslöffel Zitronensaft, 125 ml Joghurt, 1 Teelöffel Senf, 1 fein gehackte Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 1 fein gehackte Gewürzgurke, 250 g fein gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Kerbel, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle, Basilikum, Dill, Estragon, Zitronenmelisse, Liebstöckel), 1 Teelöffel Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 125 ml saure Sahne

Die gehackten Eier mit dem Öl verrühren. Nacheinander den Zitronensaft, Joghurt und Senf einrühren. Die Schalotte, den durchgepressten Knoblauch, die Gewürzgurke und die Kräuter dazugeben. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen, die saure Sahne unterrühren und nochmals abschmecken. Ca. 2 Std. ziehen lassen. Dazu passen Pfannkuchen, Bratkartoffeln, Spargel, und vieles mehr.

Das Kräuterpaket für die "Grüne Sauce" finden Sie im Shop.


Eingelegte (Luftetagen-) Zwiebeln:

500 gr. Luftetagenzwiebeln oder Schalotten, 5 Knoblauchzehen, 60 gr. Zucker, 35 ml Rotweinesssig, 35 ml Balsamico, 250 ml trockenen Rotwein (statt Rotwein kann auch mehr Rotweinessig und Balsamico genommen werden), 2 Rosmarinzweige, 2 Lorbeerblätter, 2 getrocknete Chillieschoten, 4 Wacholderbeeren, 4 Thymianzweige

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und bei Luftetagenzwiebeln das Grün entfernen, den Zucker bei schwacher Hitze karamelisieren (schmelzen bis er goldgelb ist) lassen, die Zwiebeln dazugeben und im geschmolzenen Zucker wenden, mit dem Essig und dem Wein ablöschen, Kräuter und Gewürze dazugeben, ca. 30 Minuten (je nach dem, wie fest Sie die Zwiebeln haben möchten - ausprobieren!) mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, mindestens einen Tag ziehen lassen (nach drei Tagen schmecken sie richtig lecker!)
Paßt super als Beilage zu Gegrilltem, als Antipasti, zu frischem Knoblauchbrot, etc.

Luftetagenzwiebeln und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Salbeisuppe mit Brotklößchen:

(für 4 Personen)
Für die Suppe: 1 Liter Gemüsebrühe, 1 Zweig Salbei, 1 Zweig Thymian, 4-5 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer
Für die Brotklößchen: 2 alte Brötchen, 1 Tasse Milch, 3 Eier, 1 Teelöffel fein gehacktes Bohnenkraut, 1/2 fein gehackte Zwiebel, Salz, geriebene Muskatnuss, Olivenöl zum Braten

Gemüsebrühe mit Kräutern und Knoblauch erhitzen und 15 Minuten ziehen lassen. Kräuterzweige und Knoblauchzehen entfernen, die Brühe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden, in der Milch einweichen, anschließend gut ausdrücken. Brötchen mit den Eiern, der Hälfte des Bohnenkrauts und der Zwiebel verkneten. Mit Salz und Muskat abschmecken. Mit einem Eßlöffel von der Masse jeweils kleine Mengen abstechen und mit feuchten Händen kleine Klößchen formen. Olivenöl erhitzen und die Brotklößchen darin ca. 5 Minuten braten, dabei mehrfach wenden. Die Gemüsebrühe auf 4 Suppenteller verteilen und die Klößchen darin anrichten.

(Dieses Rezept wurde uns von Torsten K. aus Krefeld geschickt.)

Salbei und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Hühnchen im Kräutermantel:

(für 4 Personen)
4 Hühnerbrüste, 2 Eßlöffel Dijonsenf, 1 Eßlöffel scharfer Senf, 2 Eigelb (leicht verschlagen), 3 Eßlöffel Sahne, Salz, Pfeffer, 100 g Semmelbrösel, 3 Eßlöffel gehackter französischer Estragon, Mehl zum Bestäuben, Olivenöl zum Braten

Die Hühnerbrüste waschen und trockentupfen. Senf, Eigelb und Sahne in einer flachen Schüssel verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Semmelbrösel und gehackte Kräuter auf einem großen Teller mischen. Hühnerbrüste von allen Seiten mit Mehl bestäuben und dann durch die Senf-Mischung ziehen. Soße abtropfen lassen und die Hühnerteile in der Semmelbrösel-Mischung wenden, bis sie gleichmäßig bedeckt sind. Zugedeckt mindestens 4 Stunden kalt stellen, damit das Aroma das Fleisch durchziehen und die Panade sich festigen kann. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Hühnerbrüste auf jeder Seite etwa 10 Minuten goldbraun braten. (Für eine Garprobe den dicksten Teil mit einem Spieß anstechen. Kommt klarer Saft heraus, ist das Fleisch gar.)
Dazu passen Kartoffeln (neue) und Sauerampfer.

(Dieses Rezept wurde uns von Frau Christine M. aus Karlsruhe geschickt.)


Gemüserezepte

Mangoldcremesuppe:

1 Zwiebel, 60 g Butter, 5 geh. Teelöffel Mehl, 2 l Gemüsebrühe, 3-4 Stiele Mangold, 3-4 Eßl. Crème fraîche, Pfeffer, Salz, Weißwein

Die Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig anschwitzen. Danach mit Mehl bestäuben, gut verrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen und zur Seite stellen. Die Mangoldblätter von den Stielen trennen, klein schneiden in der Brühe garen. Pürieren und mit Salz, Pfeffer und einem Schuß Weißwein abschmecken. Die Suppe zusätzlich mit Crème fraîche verfeinern.


Mangoldgemüse mit Ringelblumenblüten:

2 kg Mangold, 3 Bärlauchwurzel (-zwiebeln) oder Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 3 Eßl. Olivenöl, 1/4 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 2 Ringelblumenblüten

Die zarten Blätter des Mangold von den Stielen trennen, waschen und ein bis zwei Minuten in siedenes Salzwasser geben. Danach herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und kleinschneiden. Aus den Mangoldstielen Rauten schneiden und ebenfalls ein paar Minuten in leichtem Salzwasser garen. Die Bärlauchwurzeln bzw. Knoblauchzehen und die Zwiebel fein schneiden, in Öl anschwitzen. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Mangoldblätter dazugeben und noch einmal aufkochen lassen. Das Gemüse abschmecken und heiß auf Tellern anrichten. Mangoldrauten in Butter anschwenken und dazugeben. Mit Ringelblumenblütenblättern dekorieren.
Dazu passen Kartoffeln, Fleisch oder Fisch.

Mangold und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Pastinaken-Möhren-Kuchen:

für den Teig: 50 g Butter, 200 g Mehl, 1/2 Teelöffel Backpulver, 1 Ei, 3 Eßl. saure Sahne, etwas Salz
für den Belag: 1 mittelgroße Möhre (ca. 200 g), 1 mittelgroße Pastinake (ca. 300 g), 100 g geriebener Emmentaler oder Greyerzer Käse, 2 Eier, 100 g saure Sahne, 2-3 fein gehackte Knoblauchzehen, ein paar fein gehackte Haselnüsse, Salz, Pfeffer

Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten. Cirka 1/2 Stunde lang zugedeckt ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Pastinake und die Möhre putzen und raffeln. Alle Belag-Zutaten untermischen. Eine Springform (24 cm Durchmesser) leicht einfetten, mit dem Teig belegen und den Teigrand cirka drei Zentimeter hochdrücken. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Gemüse-Ei-Käse-Masse darauf verteilen. Nach Geschmack evtl. noch mit geriebenen Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C ca. 30 Minuten backen, bis der Belag leicht gebräunt ist.
Schmeckt warm und kalt! Dazu einen Salat reichen.


Rote-Bete-Suppe mit Croûtons:

2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 300 g Sellerieknolle, 3 Eßlöffel Butter, 750 ml Gemüsebrühe, 400 g gekochte Rote Beete, 100 g Schlagsahne, 1 kleine Chilischote, Salz, Pfeffer, 1 - 2 Eßlöffel Apfelessig, 2 Scheiben Toastbrot, 1 Apfel, Kresse

Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie fein würfeln und in 1 Eßlöffel Butter glasig dünsten. Mit der Brühe ablöschen und zugedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen. Rote Beete in Würfel schneiden und mit der Sahne in die Brühe geben. Aufkochen lassen, die Suppe fein pürieren. Chilischote entkernen und fein hacken. Suppe mit Salz, Pfeffer, Chili und Apfelessig würzen. Toastbrot und Apfel in Würfel schneiden. 2 Eßlöffel Butter in der Pfanne schmelzen. Toast- und Apfelwürfel darin ca. 3 Min. braten. Die Suppe abschmecken und portionsweise mit der Toast-Apfelmischung und Kresse bestreut anrichten.


Brotrezepte

Stockbrot:

(für 3 Portionen)
400 g Mehl, 1/2 Teelöffel Salz, 2 Teelöffel Backpulver, 50 g Margarine, 1/8 Liter Milch, Kräuter nach Geschmack (z. B. Thymian, Oregano, Zwiebeln, etc.), 3 Stück ca. 1 cm - 1,5 cm, nicht zu kurze, grüne (nicht trockene) Zweige (1/3 der Zweige von der Rinde befreien)

Mehl in eine Schüssel geben, mit Salz und Backpulver vermischen, Margarine hinzufügen und solange kneten, bis ein krümeliger Teig entsteht. Dann die Milch zugießen und solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zum Schluß die Kräuter untermengen.
Den Teig in 3 Portionen teilen, jeweils zu Rollen formen und spiralförmig um die von der Rinde befreiten Abschnitte der Stöcke wickeln. Die Stockbrote über das Feuer halten, bis sie hellbraun sind. Dabei die Stöcke drehen, damit nichts anbrennt. Das etwas abgekühlte Brot direkt vom Stock essen.


Tee- und Siruprezepte

Teetrinken bedeutet sich Zeit nehmen und mit allen Sinnen genießen.
Sollten Ihnen Zutaten für die Teemischungen fehlen, können Sie diese auch in Apotheken bestellen.

Karden-Tee:

1 Teelöffel zerkleinerte Kardenwurzel oder Wurzelpulver pro Tasse, kurz aufkochen, auf nüchternen Magen trinken.


Frauenteemischung gegen Krämpfe während der Menstruation:

30 g Frauenmantelblätter, 30 g Schafgarbeblätter, 30 g Gänse-Fingerkrautblätter, 10 g Zitronenmelisse

Je 1 Teelöffel der Mischung mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, abgießen und 3mal täglich 1 Tasse trinken

Die passenden Kräuter finden Sie im Shop.


Fruchtiger Fitness-Tee:

20 g getrocknete Brombeerblätter, 20 g getrocknete Himbeerblätter, 20 g getrocknete Melisseblätter, 10 g getrocknete Pfefferminzblätter, 10 g getrocknete Hibiskusblüten und 10 g getrocknete Hagebutten.

6-8 Esslöffel der Mischung mit kochendem Wasser aufbrühen. Je nach Geschmack 5-10 Minuten ziehen lassen. Anschließend den Tee absieben und kühl stellen.
Fürs Auge kann man den Tee noch mit Rosenblüten, unbehandelter Zitronen- oder Orangenschale sowie frischer Minze servieren.


Jiaogulan-Tee:

3 Teelöffel frische oder getrocknete Jiaogulanblätter mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen und mindestens 3 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
Der Tee hat einen süßlichen lakritzähnlichen Geschmack und wird daher in Japan auch "Amachazuru Sweet Tea" genannt.

Jiaogulan und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Sanfter Abendruhe-Tee:

15 g getr. Angelikawurzel, 20 g getr. Melissenblätter, 20 g getr. Majorankraut und 5 g getr. Wermutkraut mit 20 g Fenchelsamen und 20 g Hopfenzapfen mischen.

Abends einen Teelöffel der Teemischung in eine Tasse geben und mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser überbrühen. Nach sieben Minuten abgießen und ungesüßt trinken.

Die passenden Kräuter finden Sie im Shop.


Spitz-Wegerichsirup:

25 g Spitz-Wegerichblätter, 500 ml Wasser, 175 ml Wald-Honig

Frische Spitz-Wegerichblätter waschen, in einen Topf geben, mit Wasser übergießen und kurz aufkochen lassen. Die Abkochung 30 Min. ziehen lassen, absieben und das Spitz-Wegerichwasser so lange einkochen, bis es um die Hälfte reduziert ist. Danach die Flüssigkeit auf 40 °C abkühlen lassen (wenn Sie kein Thermometer zur Hand haben, machen Sie den Fingertest - handwarm), damit der Honig seine Wirkstoffe nicht verliert. Diesen rühren Sie jetzt in die Flüssigkeit ein, bis er vollständig gelöst ist. Den Sirup in Flaschen füllen und kühl und trocken aufbewahren.

Spitzwegerich und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Tinkturrezepte

Gänse-Fingerkraut-Tinktur:

10 g frische Gänse-Fingerkrautblätter, 100 ml 60 %igen Alkohol, Messer, Filter, Flasche aus Braunglas

Das Kraut zerkleinern und mit dem Alkohol übergießen, 10 Tage abgedeckt und dunkel ziehen lassen, abfiltern und in die Flasche füllen

Gänse-Fingerkraut und weitere Informationen zu der Pflanze finden Sie im Shop.


Kardentinktur:

Frische Wurzel der Wilden Karde, Doppelkorn, Wodka oder Weingeist, sehr scharfes Messer, gut verschließbares Glas, Filter (z. B. Kaffeefilter + passende Filtertüte), Flasche aus Braunglas

Die Wurzel der Karde wird ausgegraben, bevor sie aufstängelt. Diese gründlich waschen (nicht schälen!, da sich die meisten Wirkstoffe in der Rinde befinden) und zerkleinern. Ein gut verschließbares Glas (z. B. mit Schraub- oder Bügelverschluß) zur Hälfte mit der zerkleinerten Wurzel füllen und mit dem Korn, Wodka oder Weingeist auffüllen, bis die Wurzelstücke vollständig bedeckt sind. Das Glas wird gut verschlossen an einen warmen Ort für ca. 2 bis 6 Wochen gestellt. Die Flüssigkeit verfärbt sich in dieser Zeit. Dann kann die Tinktur gefiltert werden. Zur Aufbewahrung der fertigen Tinktur sollten Sie eine Braunglasflasche verwenden (erhältlich in Apotheken). An einem kühlen und dunklen Ort ist die Tinktur ca. 1 Jahr haltbar.


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